Wissenswertes über unser Institut

jpg-Datei: Seitenflügel der Nervenklinik im CCM, im 1. Stock befindet sich das HGI

Das Horst-Görtz-Institut
für Theorie, Geschichte und Ethik Chinesischer Lebenswissenschaften (HGI)
finden Sie

auf dem Gelände der
Charité Campus Mitte
Charitéplatz 1
10117 Berlin

im Bonhoefferweg 3A (Campus-Adresse)

Geländeplan mit Anfahrt zum Ausdrucken (pdf)

Geschichte des Instituts

Das Horst-Görtz-Stiftungsinstitut (HGI) wurde im Jahre 2006 auf Initiative der Horst-Görtz-Stiftung an der Charité-Universitätsmedizin Berlin gegründet und nahm am 1.11.2006 seine Tätigkeit auf. Der Stifter, Dr. Ing. h.c. Horst Görtz, verbindet mit der Unterstützung dieses Instituts die Erwartung einer in akademischem Umfeld situierten wissenschaftlichen Beschäftigung mit verschiedenen Bereichen der Lebenswissenschaften in der Vergangenheit und Gegenwart chinesischer Kultur. Der Schwerpunkt liegt in der Dokumentation und Bewertung chinesischer heilkundlicher Traditionen und verwandter Wissensbereiche.

Als Gründungsdirektor des HGI berief die Charité den langjährigen Vorstand des Instituts für Geschichte der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Dr. Paul U. Unschuld, M. P. H.

Das HGI ist bemüht, über Lehre und eigen definierte Forschung, sowie Dienstleistungen für Dritte, der wachsenden Bedeutung Chinas nicht nur in weltwirtschaftlicher und politischer Hinsicht, sondern auch in Wissenschaft und Medizin Rechnung zu tragen. Vor diesem Hintergrund ist es im Sinne beider Seiten, auch hierzulande eine sprachliche und landeskundliche Kompetenz heranzubilden, die in Zukunft den Austausch mit China in ähnlicher Weise ermöglichen wird, wie mit den bisherigen Partnerländern in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, etwa den USA.

Das HGI bietet daher sowohl im Rahmen der Lehrveranstaltungen der Berliner Universitäten, als auch in Intensivkursen für extrauniversitäre Auftraggeber, entsprechende Lehrveranstaltungen an und leistet durch seine Forschungsergebnisse einen Beitrag zum besseren Verständnis Chinas.

Profil des Instituts

Alleinstellungsmerkmale des HGI

Das Horst-Görtz-Stiftungsinstitut (HGI) an der Charité Universitätsmedizin wurde als eine interdisziplinäre Einrichtung für Forschung und Lehre mit dem Ziel gegründet, für die zunehmende Verflechtung der westlichen mit den ostasiatischen life sciences eine seriöse wissenschaftliche Plattform zu bieten. Das HGI vereint grundständige Kompetenzen zu Medizin, Gesundheitswesen, Public Health, Lebenswissenschaften, Kultur, Geschichte, Philosophie und Ethik in China und der westlichen Welt. Einen Schwerpunkt bilden translationale Kompetenzen der System-Vergleiche (Kulturen in Geschichte und Gegenwart, Governance) und Kooperation.


Das HGI verfügt mit seiner internationalen Personalstruktur über jahrzehntelange Erfahrung und über ein grosses internationales Netzwerk wissenschaftlicher Partner, die in und zu China arbeiten.


Die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln (DFG, BMBF, EC, Stifterverband, VW u.v.a.m.) und die nationale [z.B., BMBF] und internationale Anerkennung [z.B. WHO] unserer Forschungsleistungen,  sind Voraussetzung für die (mit Vorläufern) jahrzehntelange Entwicklung einer einzigartigen Programmatik.


Am HGI besteht ein weltweit einzigartiger Fundus an schriftlichen Materialien und Erfahrung im Umgang mit China. Wir eröffnen Zugänge zu China über kulturelle und ethische Themen von Gesundheit und Public Health.

 
Das Sino-German Network for Public Health and Bioethics (SIGENET Health) im HGI ist ein Generator für zeitgenössische Drittmittelprojekte mit China, zu interdisziplinären Themen. Es wird seid 2010 vom BMBF gefördert, nachhaltige Kooperationen mit China zu entwickeln.

Unsere Schwerpunkte sind:

  • (1) China: kulturelle Deutung, praktische Vermittlung, Ethik.
  • (2) Public Health: kritische Analyse und konzeptuelle Entwicklung.
  • (3) Erforschung neu-entstehender Vernetzungen/Systeme im interkulturellen Rahmen

 

Das HGI stellt aktuelle Fragen in ihren angemessenen kulturellen Zusammenhang, erlaubt fundierte Analysen laufender Entwicklungen und Prognosen von Planungsszenarien.


Es bietet Wissenschaftlern, Politik, Wirtschaft und Verbänden der Industrie (Gesundheit, Pharma, weitere) eine zuverlässige Basis für ein wissenschaftlich begründetes Chinaverständnis, an dem es gerade in Fragen der sogenannten „Chinesischen Medizin“ allzu oft fehlt. Durch seine Aufklärungsfunktion hilft das HGI, China-Engagement vor Fehleinschätzungen und –Investitionen zu bewahren und ermöglicht langfristig nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.


Das HGI vereint als einziges vollständig aus eigener Akquise finanziertes Institut in der Charite die Vorteile einer schlanken, flexiblen operativen Struktur mit programmatischer Freiheit und grosser Nähe, für regelmässigen Austausch mit führenden Wissenschaftlern der Charite und den Berliner Hochschulen.

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